Endlich. Ich hab nen neues Spielzeug. Nen Belkin TuneCast II . Einfach toll. Es ist der erste Produkt seiner Art (zumindest in Deutschland) und ich muss natürlich gleich haben
. Die Idee ist ganz einfach:
Der Belkin bekommt über einen 3,5mm-Klinkenstecker (normaler Kopfhörer-stecker) ein Ton-Signal. Dabei ist es egla, ob die Quelle ein MP§-Player (wie mein iAudio M3), ein Kasettendekc, nen CD-Player oder was auch immer ist. Dieses Signal sendet nun der Tunecast auf eine einstellbare Radiofrequenz. Solche Geräte nennen sich Fm-Transmitter.
Diese sind erst seit kurzem für den 'Kurzfunkbereich' freigegeben. Lange Zeit war das in Deutschland verboten, weil es einige unschöne Vorfälle gegeben hat. Aber nun ist es wieder möglich. Also muss ich das sofort haben und ausprobieren.
Der Belkin kommt in einer großen, fiormschönen aber überflüssigen Plastik-Verpackung, die, wenn man das Prinzip verstanden hat, äußerst leicht zu öffnen ist. Zum Umfang gehört neben dem eigentlichen Gerät, ein Stromversorgungskabel ohne Stromstecker (scheinbar für den Ipod) und ein Kabel für den Anschluss des Zigarettenanzüngers im Auto. Überrascht war ich, dass sogar zwei Duracell AAA-Batterien zum Umfang gehören (die für den Betrieb mehr als notwendig sind, weil das Signal viel Strom frisst).
Ein erster Kurztest ergab dann auch eine gute Qualität. Besonders schön ist die Speicher-Funktion. Damit lassen sich bis zu fünf Sendefrequenzen speichern. Gerade wenn man unterwegs ist, stelle ich mir das sehr brauchbar vor, denn gegen eine richtige Radiowelle kommte das kleine Ding nicht an und man hört nix. Aus diesem Grund muss man dann evt. öfters umschalten.
Die Bedienung ist einfach: Es gibt 3 Knöpfe, da kann sogar hullio nicht viel falsch machen. Man muss zwei gedrückt halten, damit sich das Gerät einschaltet, was durchaus sinnvoll ist, damit es sich nicht selbst einschaltet. Diese beiden Knöpfe nutzt man auch um die Frequenz in 0,1-Schritten zu wählen (+/-), die man dann durch gedrücklt halten des anderen Knopf (Mem) auf einen der Speicherplätze (kann ausgewählt werden, wenn es blinkt) bannen kann. Ansonsten kann man im normalen Betrieb mit dem Mem knopf den Speicherplat wählen, den hören möchte. Das Gerät reagiert schnell und ohne Verzögerungen. Einzig das Display selbst scheint eine Wiederholfrequenz zu haben, die unter bestimmten Einblickwinkeln zu flackern scheint. Aber da schaut man ja eh nicht drauf.
Besonder hervorheben möchte ich auch das gute Design. Zwar sieht der Belkin ein wenig aus, wie das Motorola Pebl (so ähnlich wie das Kind der Flintstones Nachbarn), aber das kurze Kabel lässt sich um das Gerät herrumführen und dann verschwindet der Klinkenstecker in einem Fach auf der anderen Seite. Gut verstaut und nicht einfach zu lösen *g*
Durchdacht ist auch die automatische Abschalt-Funktion. Wenn das Geräte länger als 60 Sekunden kein Audio-Signal bekommt, schaltet es sich ab. Dadurch kann auch die Anlage und den USB-Stick einfach mal durch einen Sleeptimer abschalten lassen, ohne dass der Tunecast unnötig Srom frisst.
Die Laufzeit habe ich bisher nicht ausgereizt. Aber den Empfangsbereich habe ich schon mal ausgereizt. Bei der sehr guten Sony-Alange von meinen Eltern, schafft das Gerät gute 3 Meter ohne Qualitätsverlusst. Mit mittel bis starkem Rauschen kann man aber auch bei 8 Metern noch ein bisschen was hören. Bei meinen anderen Anlagen und Radios konnte ich eine solche Qualität nicht erreichen. Aber man kann das Ding auch einfach daneben legen. Dann gibt es eigentlich keine Probleme. Und die Vorstellung finde ich gut: man Progrmmiert einfach überall im Haus eine Frequenz bei den Radios ein und geht dann mit dem iAudio durch das Haus, legt ihn neben das Radio, wählt den Sender aus und kann fast übergangslos überall im Haus die Lieder hören, die man mag und man muss dafür nicht in jedem Raum an jeder Anlage erst ein Kabel ziehn. ENDLICH!!!
Meine Tests in unmittelbarere Nähe vielen sehr gut aus. Die Lieder wurden klar und gut übergeben. Sogar die Bässe waren gut und deutlich. Sogar so ansprussvolle Lieder wie Die Fliege III von Joint Venture hatte kein Rauschen. Nur ein großen Nachteil bringt das Gerät mit sich: An den Anlagen hört man es, wenn man eine nicht so qualitätiv gute MP§ erwischt hat. - kann aber auch ein Anspor sein, die Sammlung mal zu durchforsten und schlechtes zu löschen....
Jetzt muss ich amaroK nur wieder dazu überreden, das Gerät richtig zu lesen.